Deutscher Kolonialismus steht in Kurdistan in langer Tradition. Ende des 19. Jahrhunderts träumten die Herren im Deutschen Reich bereits von der Achse „Borkum – Bagdad“ mittels derer sie ihre Rolle unter den Kolonialmächten des Nahen Ostens zu behaupten suchten. Schon damals ging es um Rüstungsexporte an das Omanische Reich und Infrastrukturprojekte, ein Projekt war z.B. die Bagdad-Bahn. Mit dabei waren deutsche Banken und Schwerindustrie, die sich hohe Profite erhofften und sie auch einstrichen.
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