Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Unter Dauerüberwachung

Unter dem Titel „Unter Dauerüberwachung“ ein Bericht von Sebastian Bähr zu den Auswirkungen des 25-jährigen PKK-Verbots, zur Berichterstattung deutscher Medien über die PKK von Inci Arslan sowie ein Kommentar zu Rojava von Niels Seibert ist in der Wochenendausgabe des „Neuen Deutschland“ eine Doppelseite erschienen – sehr gelungen und empfehlenswert:
„Unter Dauerüberwachung“ [PDF]
„Finstere Kerle, diese Kurden“ und „Die Hoffnung Rojava“ [PDF]

ARTE-Beitrag zu Frauen in Rojava

Syrien: Rojava stellt Frauen gleich

Mitten im Chaos des syrischen Bürgerkriegs leben 4 Millionen Kurden, Araber und Syrer friedlich in der Demokratischen Föderation Nordsyrien. Diese Region, bekannt unter dem Namen Rojava, auf Deutsch auch Westkurdistan, zeichnet sich vor allem auch aus durch ihren sogenannten „Gesellschaftsvertrag“.
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Berlin, 01.12.18: Demonstration

“Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht verbieten”


English translation: “The wish for freedom cannot be banned“

25 Jahre erfolglos gegen den Traum von Demokratie, Freiheit und Frieden: Die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei stehen an der Spitze der Länder, die global gegen demokratischen Protest und Freiheitsbewegungen kämpfen. Seit 25 Jahren ist die PKK nunmehr in Deutschland verboten. Doch die PKK und ihr Projekt des Demokratischen Konföderalismus haben in dieser Zeit deutlich an Bedeutung gewonnen. Nicht umsonst titelte die Taz im September 2014: ‚Die PKK gehört zu Deutschland‘. Die Stärke dieser Freiheitsbewegung und die Erfolglosigkeit der deutsch-türkischen Demokratiefeindlichkeit werden wir am 1. Dezember gemeinsam auf den Straßen der deutschen Hauptstadt unterstreichen – als Demokrat*innen, Feminist*innen, Anti-Faschist*innen und als Internationalist*innen. (mehr…)

Berlin, 05.11.18: Demokratische Autonomie als Flucht-Alternative?

Berlin | Café Rojava | 05.11.2018 | Maxmûr

Seit 20 Jahren organisieren sich Geflüchtete nach basisdemokratischen, feministischen und ökologischen Ideen im Camp Maxmûr (Südkurdistan/Nordirak). Beim nächsten @CafeRojava am 05.11. wird es einen Bericht einer Delegation vom Sommer 2018 geben!

Hamburg, 14.11.18: Veranstaltung „40 Jahre organisierter Widerstand“

Von der Gründung der PKK 1978 zum Aufbau der demokratischen Autonomie in Kurdistan

Heute ist die kurdische Friedens- und Freiheits-Bewegungung eine breit in der kurdischen Gesellschaft verankerte Kraft. Mit zivilen Organisationen, verschiedenen Parteien, Berufsverbänden und organisierten gesellschaftlichen Gruppen wie den Frauen und der Jugend wird in allen Teilen Kurdistans versucht eine autonome Selbstverwaltung aufzubauen. Es entstehen Räte von der Kommune bis hin zur Region, mit Kommitees wie z.B. für Justiz, Ökonomie, Selbstverteidigung oder Ökologie, in denen die Bevölkerung lernt ihre Bedürfnisse zu vertreten und zu verhandeln.
Dabei ist die Frauen*befreiung einer der Grundpfeiler, breite autonome Frauen*organisierung als gelebte radikal feministische Utopie. (mehr…)

Proteste gegen Erdogan-Besuch

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.
Am 22. September beginnt der Protestmarathon gegen den Deutschland-Besuch des türkischen Staatschefs Erdoğan. In neun Städten finden Demonstrationen und Kundgebungen statt.

Der türkische Präsident Erdoğan wird am 28. September in Berlin das offizielle Programm mit Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzlerin Merkel absolvieren. Parallel dazu wird ab 16 Uhr am Potsdamer Platz eine Großdemonstration unter dem Motto „Erdogan not welcome“ beginnen, die am Schloss Bellevue endet. Erwartet werden bis zu 10 Tausend Teilnehmer. Am 29. September wird Erdoğan in Köln gemeinsam mit Armin Laschet, dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, eine DITIB-Moschee einweihen. Auch in Köln hat sich ein breites Bündnis zusammengefunden und plant breite Proteste. Nähere Informationen finden Sie auf dem Blog des „Erdogan not welcome“-Bündnisses: https://erdogannotwelcome.wordpress.com/

Morgen, am 22. September finden zeitgleich die ersten dezentralen Protestaktionen statt. Bisher sind folgende Termine angekündigt: (mehr…)

3. August: Jahrestag des IS-Angriffs auf Şengal

Am 3. August 2014 hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ das ezidische Siedlungsgebiet Şengal in Südkurdistan angegriffen. In Deutschland sind vom Dachverband des Ezidischen Frauenrats e.V. und dem Zentralverband der Ezid*innen e.V. (NAV-YEK) für den 3. August 2018 diverse Aktionen geplant:

Berlin: Brandenburger Tor, 17.00 Uhr, Demonstration und Mahnwache (mehr…)