Ostern, 14.-16-04.17: Konferenz „Kapitalistische Moderne herausfordern III“, Universität Hamburg

Es ist wieder soweit: Die dritte Konferenz „Die Kapitalistische Moderne herausfordern“ startet nächste Woche.

Mit vielen internationalen Referent*nnen und Gästen. Das Motto der diesjährigen Konferenz ist:
Demokratische Moderne entfalten ― Widerstand, Rebellion, Aufbau des Neuen.
Ein Hauptthema darin die Wichtigkeit von Organisierung und Solidarität. Gerade jetzt, wo in Hamburg der G20-Gipfel ansteht, geht es darum Alternativen aufzuzeigen.

Das Programm und weitere Informationen findet ihr auf http://www.networkaq.net/.

Für HamburgerInnen die noch Schlafplätze während der Konferenz anzubieten haben – meldet euch unter folgender email: betten@riseup.net

Konferenz „Die kapitalistische Moderne herausfordern III“: 14.―16. April 2017, Universität Hamburg


Demokratische Moderne entfalten ― Widerstand, Rebellion, Aufbau des Neuen

Einladung zur Konferenz

Der Kapitalismus steckt in einer strukturellen Krise und verliert weltweit an Legitimität – trotz behaupteter Alternativlosigkeit. Gleichzeitig bieten sich rechte und reaktionäre Bewegungen als
Alternative an.

Doch es gibt andere Wege als die scheinbar einzigen Alternativen. In Rojava/Nordsyrien gelang es, sich nicht auf eine Seite zu schlagen, sondern einen eigenen, »dritten Weg« zu etablieren. Der Aufbau eines
nicht-patriarchalen Systems und einer demokratischen Wirtschaftsordnung erscheint zum Greifen nahe und hat die Chance, sich permanent zu etablieren.

Solche »dritte Wege« sind weltweit überall möglich. Auf unserer dritten Konferenz wollen wir sie präsentieren, ausleuchten und diskutieren.

Liebe Freundin, lieber Freund,

vielleicht hast Du an einer der vergangenen Konferenzen »Die kapitalistische Moderne herausfordern I: Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch« (2012) oder »Die kapitalistische Moderne
herausfordern II: Kapitalis­tische Moderne sezieren – Demokratischen Konföderalismus aufbauen« (2015) teilgenommen. Drei Tage lang kamen hunderte Studierende, Intellektuelle, AktivistInnen und Bewegungen zusammen und diskutierten nicht nur, was sie kritisieren, sondern auch was sie sein und wie sie leben wollen. Viele Ideen aus aller Welt und der kurdischen Bewegung kamen zusammen mit dem Ziel, einander in der Praxis zu stärken.

Wir freuen uns, Dich zu unserer dritten Konferenz »Die kapitalistische Moderne herausfordern III: Demokratische Moderne entfalten Widerstand, Rebellion, Aufbau des Neuen« einzuladen. Diese Konferenz wird wieder über Osten (14.–16. April) 2017 in Hamburg stattfinden. In dieser dritten Konferenz werden wir uns wieder auf die Kritik der kapitalistischen Moderne konzentrieren, aber auch die Hindernisse und ihre Überwindung diskutieren. Daher ist das Hauptthema der diesjährigen Konferenz die Wichtigkeit von Organisierung und Solidarität.

Wir werden nicht nur tiefer in die Probleme eintauchen, sondern auch in Lösungsvorschläge. Dieses Jahr werden wir die Tradition des »Call for Papers« fortsetzen, zusätzlich wird es Arbeitsgruppen und Workshops geben. Informationen dazu werden auf der Website aktualisiert.

Die letzten beiden Konferenzen brachten nicht nur führende Intellektuelle zusammen, sondern gaben auch jungen AktivistInnen, Studierenden und AkademikerInnen die Gelegenheit, ihre Ideen zu präsentieren. In dieser dritten Konferenz wollen wir wieder Brücken zwischen all diesen und Bewegungen in Kurdistan und weltweit schlagen.

Die Titel der sechs Themenblöcke sind:

• Die Mentalität der kapitalistischen Zivilisation aufbrechen

• Jenseits des Staates: Alternativen denken und aufbauen

• Auswege aus dem Kapitalismus: Das »Undenkbare« denken

• Arbeitsgruppen und Workshops (Ankündigung folgt)

• Wege, das Neue aufzubauen und zu verteidigen

• Demokratische Moderne: Perspektiven voraus


Technische Informationen

Zeit: 14.–16. April 2017. Beginn der Anmeldung um 8:00 Uhr.

Ort: Audimax der Universität Hamburg

Übersetzung: Simultanübersetzung in Deutsch, Englisch, Kurdisch undTürkisch; möglicherweise auf Italienisch, Spanisch und/oder Französisch

Essen und Trinken: Veganes/vegetarisches Essen, Tee, Kaffee und Wasser sind
erhältlich

Livestream: Die gesamte Konferenz wird live in mehreren Sprachen gestreamt

Kulturprogramm: Samstagabend findet ein Kulturprogramm statt

Unterbringung: Kostenlose Schlafplätze in Wohnungen werden auf Wunsch
gestellt

Kinderbetreuung: Für Kinderbetreuung während der Konferenz wird gesorgt.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, wir hoffen aber auf Spenden von 10€ oder mehr, um die Kosten decken zu können.

Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Bitte melde Dich unter registration[at]networkaq.net an und lass uns wissen, ob Du eine Unterbringung benötigst.

Für HamburgerInnen die noch Schlafplätze während der Konferenz anzubieten haben – meldet euch unter folgender email: betten@riseup.net

Kontaktadresse: info[at]networkaq.net

Die Konferenz wird organisiert vom AStA der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit Network for an Alternative Quest

Network for an Alternative Quest:
Internationale Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan«
KURD-AKAD Netzwerk kurdischer AkademikerInnen
YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan
Kurdistan Report
ISKU – Informationsstelle Kurdistan e.V.
Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden
Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit