Archiv für November 2015

Kampagne gestartet: PKK? – Na klar!

PKK? - Na klar!

WIR LASSEN NICHT LOCKER, DAS VERBOT MUSS WEG!

>>GESICHT ZEIGEN – KRIMINALISIERUNG BEENDEN – DIALOG MIT DER PKK BEGINNEN< <

KREATIVITÄT UND ZIVILER UNGEHORSAM SIND GEFRAGT

https://pkk-verbot-aufheben.blackblogs.org

Immer mehr Initiativen, Organisationen, Mitglieder von Parteien oder Einzelpersonen wenden sich gegen das im November 1993 vom damaligen Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) erlassende und bis heute bestehende PKK-Betätigungsverbot. Trotz anhaltender Provokation durch Polizeikräfte bei Demonstrationen und eingeleiteter Ermittlungsverfahren wegen des Rufens von Parolen oder Zeigen von Plakaten mit dem Bild von Abdullah Öcalan, treten Menschen mit kreativen und entschlossenen Aktivitäten für die Aufhebung des Verbots ein. Im wahrsten Sinne des Wortes wird Gesicht gezeigt gegen die Kriminalisierung von Kurdinnen und Kurden und für eine Bewegung, die mit ihrer Gesellschaft eng verwurzelt ist. Wenn auch die Versuche der bundesdeutschen Repressionsorgane nicht gelungen sind, die kurdische Community von ihrer Freiheitsbewegung und ihrem Repräsentanten Abdullah Öcalan abzuspalten, so ist dennoch die Forderung nach Aufhebung der Verbote notwendig. (mehr…)

Aktionen gegen das PKK-Verbot

Freitag, 27. November

Kassel: Fackelzug
Jägerstraße 7 vor dem Verein um 16.30 Uhr

Bonn
Vor dem Franken Bad um 16.00 Uhr

Köln,
Erbertplatz um 17.00 Uhr

Aachen,
Ponto- Sparkasse um 17.30 Uhr

Freiburg
Konrat Adenauer Platz um 17.00 Uhr

Frakfurt
HBF Kaiser Str. um 16.00 Uhr

Essen
Hirschlandplatz um 18.00 Uhr

Stuttgart
HBF um 17.00 Uhr

Gießen Fackelzug
Berliner Platz um 16.00 Uhr

Nürnberg
Hall Platz in der nähe von der Loren Kirche um 18.00 Uhr

Darmstadt
Luisenplatz um 17.00 Uhr

Saarbrücken
Am Landwehrplatz um 17.00 Uhr

28. November 2015

Hamburg
Sternschanze um 14.00 Uhr

Hannover :
Opernplâtz um 12.00 Uhr

Berlin Demo
Fernsehturm um 15.30 Uhr

Bielefeld Demo
Vor dem HBF um 16.00 Uhr

Düsseldorf
Vor dem DGB um 16.00 Uhr

Duisburg Podiumsdiskussion
Kaiser Wilhelm Str. 268 um 14.00 Uhr

NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e. V.)

Aufruf zu Internationaler Solidarität – Beendet die Belagerung von Silvan

Die türkische Regierung hat den Friedensprozess aufgegeben. Im Laufe dieses fast zwei Jahre währenden Prozesses starb fast niemand in Gefechten mit den Sicherheitskräften. Nach den Kampagnen für die Parlamentswahlen im Juni, die durch 170 gewaltsame Angriffe auf HDP-Wahlbüros und Bombenanschläge auf HDP-Büros in Mersin und Adana überschattet wurden, wurden bei einer Kundgebung der HDP in Diyarbakır 4 Menschen getötet und viele verwundet. Als die AKP bei den Wahlen keine Mehrheit bekam, stieg die Gewalt massiv an. (mehr…)

Liveticker zu Silvan

In Silvan droht ein Massaker. Seit dem 2. November ist eine Ausgangssperre über den Distrikt verhängt. Scharfschützen verschanzen sich auf den Dächern und werden von patrouillierenden Panzern und Kampfhubschraubern unterstützt. Bisher kamen bei den willkürlichen Bombardierungen und Schüssen türkischer „Sicherheitskräfte“ mindestens 7 Menschen ums Leben. Silvan gleicht einem Kriegsschauplatz. Die Wände von zerstörten Häusern sind von zahlreichen Einschusslöchern gezeichnet. Der Verband der Studierenden aus Kurdistan hat einen liveticker eingerichtet.

Hamburg, 11.11.2015: Erfahrungsberichte

Mittwoch, 11.11.2015
18:30 Uhr
Centro Sociale

Wahlbeobachtung
in der Türkei und Nordkurdistan

Seit dem ersten Wahlerfolg der prokurdischen Partei HDP im Juni, lässt Erdoğans konservative AKP die Lage in der Türkei eskalieren. Im Juli brach sie den Waffenstillstand mit der PKK. Anstatt auf Dialog zu bauen, schickt die Regierung Polizei und Militär in die kurdischen Provinzen. Vor den Neuwahlen in der Türkei am 1. November 2015 startete die türkische Regierung Angriffe auf den Kanton Rojava in Westkurdistan (Syrien). Die freiheitsliebenden Menschen in Nordkurdistan (Türkei) erhoffen sich einen Sieg der fortschrittlichen Parteien, wie der HDP und einen grundlegenden, positiven Wandel, hin zu einem friedlichen Land in dem Minderheiten vollumfänglich anerkannt werden. Wahldele-gationen aus aller Welt waren in der Türkei, um diese historische Zeit kritisch zu beobachten.

Wir haben Wahlbeobachter_innen aus Hamburg eingeladen, die in der Türkei und Rojava waren und uns aus erster Hand von ihren Eindrücken berichten können.