Hamburg 12.2.: Wahlen, Machtkampf, Korruption – Wo bleibt der „Friedensprozess“?

Infoveranstaltung zur aktuellen Situation in der Türkei und Kurdistan

Mittwoch, 12. Februar 2014
18:30 Uhr
Centro Sociale, Sternstraße 3
Ab 18 Uhr Essen

Das Jahr 2013 begann hoffnungsvoll. Sollte es wirklich möglich sein, einen demokratischen Lösungs- oder Friedensprozess in der Türkei zu entwickeln, sollte wirklich der Krieg in Kurdistan beendet werden?
Dann kam der Juniaufstand, der am Istanbuler Gezi-Park begann und sich auf viele Städte in der Türkei und Nordwestkurdistan ausbreitete. Er offenbarte der Weltöffentlichkeit, die die vielfältigen Entwicklungen und Proteste im kurdischen Osten der Türkei beharrlich ignoriert, die tiefen gesellschaftlichen Gräben innerhalb der türkischen Gesellschaft. Auslöser dieser Proteste war nicht zuletzt der autoritäre Regierungsstil der islamischen AK-Partei und des Ministerpräsidenten Erdogan.
Im Dezember letzten Jahres machte die türkische Regierung erneut Schlagzeilen, diesmal mit einem Korruptionsskandal und dem anschließenden Zerwürfnis zwischen Erdogan und seinem bisherigen einflussreichen Verbündeten, dem islamistischen Prediger Fetullah Gülen.
Wie sieht es jetzt aus in der Türkei, was ist aus dem Lösungsprozess und den Protesten geworden, wurden konkrete Schritte zum Frieden und zur Demokratisierung entwickelt? Welche Entwicklungen sind von den Ende März anstehenden Kommunalwahlen zu erwarten?

Um diese Fragen zu diskutieren, haben wir Reimar Heider, Mitarbeiter der Internationalen Initiative „Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan“ ins TATORT-Kurdistan-Cafe eingeladen.