Archiv für Oktober 2010

Heilbronn, 20.11.2010: Demonstrationsaufruf

Heilbronn, 20.11.2010, Aufruf zur Demonstration

Am 20. November findet in Heilbronn eine überregionale Demonstration unter dem Motto „Frieden und Freiheit für Kurdistan!“statt.

Seit Ende 2009 haben sich die Repressionen des türkischen Staates gegen kurdische PolitikerInnen und AktivistInnen und der Krieg des Militärs gegen die kurdische Bevölkerung weiter verschärft.
Die BRD unterstützt die Türkei durch Waffenlieferungen und durch Repressionen, Kriminalisierungs- und Einschüchterungsversuche gegen hier bei uns lebende KurdInnen, ihre Medien und Kulturvereine.

Deswegen möchten wir am 20.November eine deutliches Zeichen gegen diese Kriegspolitik und die Handlangerdienste der BRD setzen und unsere Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung zum Ausdruck bringen.

Treffpunkt für die Demo ist

am 20.11.2010 um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof Heilbronn

Zur Demo rufen verschiedene Gruppen auf, unter anderem revolutionäre Gruppen aus Baden- Württemberg in einem gemeinsamen Aufruf.
– Broschüre mit Hintergrundinfos (PDF 9,1MB)
Diesen Aufruf und alle weiteren Informationen findet ihr unter

http://kurdistandemoheilbronn.jimdo.com/

Wir würden uns freuen, wenn ihr über eure Medien und Verteiler auf die Demo aufmerksam machen würdet.

Solidarische Grüße,

Revolutionäre Linke Heilbronn

Artikel: Von Bagdad nach Erbil (II)

Artikel aus dem Portal
Logo German-Foreign-Policy.com
Wir danken für die Genehmigung.

Von Bagdad nach Erbil (II)
23.09.2010
BERLIN/GÖTTINGEN/ERBIL
Link: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57901

(Eigener Bericht) – Völkische Organisationen aus Deutschland unterstützen sezessionistische Kräfte in den kurdischen Provinzen des Nordirak. Federführend ist die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV), die bereits seit längerem den „Anschluss“ der ressourcenreichen Gebiete von Mossul und Kirkuk an die „Autonome Region Kurdistan“ fordert. Schützenhilfe erhält die GfbV sowohl vom Auswärtigen Amt als auch von der Partei Bündnis 90/Die Grünen; letztere kann auf langjährige Beziehungen zu dem in „Irakisch-Kurdistan“ herrschenden Barzani-Clan verweisen, der zeitweise die Abspaltung des Gebietes vom Irak offen vorangetrieben hat. Insbesondere im Hinblick auf die ölreiche Provinz Kirkuk verlangt auch die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung eine „Machtteilung“ entlang ethnischer und religiöser Linien – unter dem Stichwort „Föderalismus“.
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Kiel, 24.11.2010: Buchvorstellung und Diskussion

„Jiyanekê din – ein anderes Leben. Zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee“
(Buchvorstellung & Diskussion)

Buch Jiyaneke Din

Mehr als zwei Jahre – von 1995 bis 1997 – war Anja Flach als Internationalistin in den Bergen Kurdistans und hat dort das Leben der Guerillaeinheiten der kurdischen Befreiungsbewegung kennen gelernt und geteilt. Mitten in einem Krieg gegen die zweitgrößte Armee der NATO wird sie Augenzeugin und Teilnehmerin des noch immer andauernden Versuchs, ein anderes Leben aufzubauen – ein Leben, das für die unter Jahrhunderten Krieg, Unterdrückung und Verleugnung leidenden KurdInnen ebenso eine menschenwürdige Perspektive bietet wie für die zerstörten Beziehungen zwischen Männern und Frauen und für die einzelnen ProtagonistInnen dieses Kampfes. Die Tagebuchaufzeichnungen dieser Zeit hat sie zu einem Buch verarbeitet, das zugleich den Alltag und die politische Entwicklung der kurdischen Befreiungsbewegung Mitte der 1990er Jahre beschreibt und die subjektiven Erfahrungen, Erkenntnisse und Schwierigkeiten dokumentiert, die der Weg von den europäischen Metropolen in die Strukturen einer kämpfenden Befreiungsbewegung bereithält.

Am Mittwoch den 24. November 2010 wird Anja Flach ihr Buch in Kiel vorstellen.
Beginn: 19.30 Uhr, Ort: Die Pumpe e.V. , Haßstr. 22, Kiel

Eine Veranstaltung der Kurdistansolidarität Schleswig-Holstein
in Zusammenarbeit mit
Deutsch-Kurdische-Gesellschaft e.V. und
Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein

Kiel, 03.11.2010: Veranstaltung „Die Türkei zwischen demokratischer Öffnung und Repression“

Die Türkei zwischen demokratischer Öffnung und Repression
Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage im türkisch-kurdischen Konflikt und zur Rückkehrgefährdung von Flüchtlingen

Mittwoch, 03.11.2010 um 19.00 Uhr
Veranstaltungszentrum „Die Pumpe“, Haßstr. 22, Kiel
(Gruppenraum neben dem Kino)

Die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei stagnieren seit langem. Die Türkei bemüht sich erneut um Annäherung z.B. mit der gerade über ein Referendum beschlossenen Verfassungsänderung, die den Einfluss des Militärs beschränken und demokratische Rechte ausweiten soll. Gleichzeitig eskaliert die Auseinandersetzung in der Kurdenfrage. Hunderte von Minderjährigen sitzen im Gefängnis ebenso wie gewählte kurdische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Referent: Martin Dolzer
Der Soziologe und Autor des Buches „Der türkisch-kurdische Konflikt – Menschenrechte, Frieden und Demokratie in einem europäischen Land?“ beschäftigt sich seit Jahren wissenschaftlich mit der Türkei und der Kurdistanpolitik und hat an zahlreichen Delegationsreisen in die Türkei teilgenommen, zuletzt im Oktober dieses Jahres.
Er berichtet aus erster Hand von der aktuellen Menschenrechtslage und thematisiert die Rolle Europas und Deutschlands auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung des türkisch-kurdischen Konflikts. Ergänzend informiert eine Vertreterin des Flüchtlingsrates über die Rückkehrgefährdung für Flüchtlinge angesichts der Vorbereitungen eines Rückübernahmeabkommen der EU mit der Türkei.

Veranstalter
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
in Kooperation mit
Kurdistansolidarität Schleswig-Holstein und
Deutsch-Kurdischer Gesellschaft e.V.

Artikel: Von Bagdad nach Erbil (III)

Artikel aus dem Portal
Logo German-Foreign-Policy.com
Wir danken für die Genehmigung.

Von Bagdad nach Erbil (III)
28.09.2010
BERLIN/ERBIL
Link: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57905

(Eigener Bericht) – Berlin fördert sezessionistische Kräfte in den kurdischen Provinzen des Nordirak mittels „Auswärtiger Kulturarbeit“.

Teil der Einflussmaßnahmen ist die Einrichtung eines „European Technology and Training Center“ (ETTC) in Erbil, an dem kurdische Ministerialbeamte und Richter nach deutschen Standards geschult werden. Die Leitung des Zentrums liegt bei einer formal gemeinnützigen Agentur der offiziellen deutschen „Entwicklungshilfe“, die auch die Geschäfte des „Deutschen Wirtschaftsbüros“ in Erbil führt. Im Fokus der am ETTC angebotenen Ausbildung stehen Kurden, die vor ihrer teilweise per Abschiebung erzwungenen Rückkehr lange in Deutschland gelebt haben. Die Familien der sogenannten Rückkehrer bilden außerdem die primäre Zielgruppe der unlängst in Erbil mit Mitteln des Auswärtigen Amts eingerichteten „Deutschen Schule“. Die Lehrkräfte der Bildungseinrichtung werden vom Goethe-Institut rekrutiert, das in Erbil einen „Dialogpunkt Deutsch“ unterhält. Die dort betriebene „Kulturarbeit“ wird von führenden deutschen Wirtschaftsunternehmen massiv unterstützt.
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Auststellung: Aktionen 2010

Die Ausstellung umfasst 22 Tafeln mit Fotos der Aktionen aus verschiedenen Städten.

[PDF, 19,5 MB]

Video „Gegen Rüstung“

Dieses Video enstand im Rahmen unseres Aktionstages am 01.09.2010 und zeigt sehr anschaulich die Verbrechen, die Rüstungsexport zu verantworten hat. Die BRD ist der weltweit drittgrößte Exporteur hinter USA und Rußland – und die Nummer 1 für den NATO Partner Türkei. Begangene Kriegsverbrechen interessieren die Regierungen (egal welche, bisher) nicht einen Dreck!

Rüstungsexport ist Massenmord!
Stoppt den Krieg, in Kurdistan und überall!

Kampagne TATORT Kurdistan