Vom Tatort Kurdistan zum positiven Bezugspunkt Demokratischer Konföderalismus

Von Kampagne TATORT Kurdistan

Noch vor zwei Jahren, im Frühjahr 2015, haben wir als Kampagne darüber diskutiert, ob wir nicht unseren Namen und unser Selbstverständnis ändern sollten. „TATORT Kurdistan“ sei doch nicht mehr zeitgemäß. Die ursprüngliche inhaltliche Konzentration auf die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Wirtschaft an den Verbrechen in Kurdistan wäre einem positiven Bezug unsererseits auf die Ideen des Demokratischen Konföderalismus und das Projekt der Demokratischen Autonomie gewichen. Heute, anderthalb Jahre später, zeigt sich, dass die Gründe, die uns 2010 dazu bewegt hatten, die Kampagne TATORT Kurdistan ins Leben zu rufen, aktueller nicht sein könnten, der Name nicht treffender. (mehr…)

Deutsche Waffenexporte in Millionenhöhe

Dass trotz vordergründigen Geplänkels um Reisehinweise, Stopp der EU-Beitrittsgespräche, Hermesbürgschaften etc. die Rüstungsexporte und auch die polizeiliche und geheimdienstliche Zusammenarbeit ungemindert weiterlaufen, zeigt, dass es der Bundesregierung in den Beziehungen zur Türkei nach wie vor nicht um Menschenrechte und Demokratie geht, sondern um Profit- und geostrategische Interessen geht.
ARD: Die Bundesregierung hat seit Jahresbeginn Waffenexporte an die Türkei im Wert von mehr als 25 Millionen Euro bewilligt – trotz der diplomatischen Krise mit Ankara. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen hervor.
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Antikriegstag 2017: Keine Panzer für Erdogan!

Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan
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Druckt Euch die Plakate aus und geht am 1. September mit uns auf die Strasse!
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Deutsche Waffen im Dienst eines Diktators?! Schluss damit! Keine Panzer für Erdogan!

Deutschland liefert Waffen an einen Diktator. Ohne Fragen. Ohne Zwei­fel. Und ohne Rücksicht auf die Meinung der eigenen Bevölkerung. Der Diktator ist Recep Tayyip Er­doğan, Präsident der Türkei. Als Waffenproduzent sticht insbesonde­re das Düsseldorfer Rüstungsunter­nehmen „Rheinmetall“ hervor. Aber auch aktuelle und ehemalige deut­sche RegierungsvertreterInnen sind tief in die fragwürdigen Waffenliefe­rungen an die Türkei verwickelt.
Laut einer Studie des Umfrageinsti­tuts „TNS Emnid“ lehnen 83% der deutschen Bevölkerung Waffenex­porte ab. Denn sie wissen, dass deutsche Pistolen, (mehr…)

Deutsche Rüstungsunternehmen in der Türkei und den Golfstaaten

Die Bundesregierung antwortet auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
Antwort der Bundesregierung, pdf

Deutschland liefert Erdogan Waffen für 5,6 Millionen Euro

Deutschland beliefert die Türkei trotz angespannter Beziehungen weiterhin mit Rüstungsgütern. In den ersten vier Monaten dieses Jahres exportierten deutsche Firmen Waffen und Munition im Wert von 5,6 Millionen Euro an den Nato-Partner am Bosporus. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, aus dem das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zitiert.
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3. August – Gedenktag des Genozids/Völkermords an den Êzîdinnen und Êzîden

Um des 3. Jahrestags des Massakers in Şengal zu gedenken, rufen verschiedene Organisationen zu Kundgebungen am 3. August auf:
Aufruf
Kundgebungsorte:
🕊Nienburg/Weser: (3 Ağustos, saat 17.00. Adres: Ernst-Thomas-Platz.
🕊Hannover/Hauptbahnhof: (3 Ağustos, saat 17.00. Adres:Hannover Hauptbahnhof) (mehr…)

G20 – Mobivideo der Jugend | Aufruf Camp ‚Barrio Dilsoz Bahar‘



G20: Aufruf zum Barrio Dilsoz Bahar

PROGRAMM als PDF

Unser Aufruf zum Barrio Dilsoz Bahar (Kevin Jochim) in Hamburg. Die ganzen Tage wird es ein volles Programm geben. Kommt vorbei! Wir sehen uns in Hamburg!

Für uns als Verband der Studierenden aus Kurdistan, besitzt der G20 Gipfel in der ersten Juli Woche eine besondere politische Bedeutung. In Hamburg werden am 7. und 8. Juli die Staatschefs der 20 wirtschaftsstärksten Länder zusammenkommen, um ihre aktuelle und zukünftige Politik zu diskutieren. Für uns heißt es, dass die selbsternannten Herrschenden der Welt zusammentreffen, um über die Neuaufteilung ihrer Einflusssphären entlang ihrer imperialen Interessen zu bestimmen. Seit Mehr als Hundert Jahren führt ihre Politik des Kolonialismus und Einmischung zu künstlichen Grenzziehungen, zu Kriegen, Vertreibung und Ausbeutung.

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